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 18/10/2017 Tlaxcala, the international network of translators for linguistic diversity Tlaxcala's Manifesto  
English  
 LAND OF PALESTINE 
LAND OF PALESTINE / Dies sind die israelischen Führer, die Al-Aqsa zerstören wollen
Date of publication at Tlaxcala: 12/08/2017
Original: These are the Israeli leaders who want to destroy al-Aqsa
Translations available: Français 

Dies sind die israelischen Führer, die Al-Aqsa zerstören wollen

Dan Cohen دان كوهين דן כהן

Translated by  Ellen Rohlfs اِلِن رُلفس  -  Fausto Giudice Фаусто Джудиче فاوستو جيوديشي

 

Seit  dem Feuergefecht  auf dem Al-Aqsa-Gelände am 14. Juli, das mit dem Tod dreier palästinensischer  Bürger Israels und zweier israelischer Polizisten  endete, haben sich israelische Medien weithin  auf die Freveltat konzentriert, die jeder Angriff auf eine heilige Stätte darstellen würde, und pries Ministerpräsident Netanjahus kollektive Bestrafung  der palästinensischen Bevölkerung.

Der Felsendom, von nooralsabahart

„Sie sind die Unruhestifter“, schrieb Yedioth Ahronot-Kolumnist Ben Dror Yemini. „Sie verletzten den gerechtfertigten Kampf um Gleichheit.  Sie verbreiten Lügen und fördern die Aufwiegelung. Um unsertwegen, um ihretwegen, sollten Israels Araber dies Ärgernis auch los werden.“

Netanjahu und Abbas handelten beide verantwortlich, um einen heiligen Krieg zu verhindern.  Aber die Verurteilung Israels durch die arabische Welt ist ein Grund zur Sorge“ hieß der Untertitel  einer Analyse von Barak Ravid im Haaretz.

Was in den Kommentaren fehlte, war die Anerkennung der Rolle, die fanatische Siedler spielen, die die Kontrolle über das Al-Aqsa-Gelände im besetzten Ost-Jerusalem an sich reißen wollen, um es schließlich als Teil einer apokalyptischen Vision zu zerstören.

Das Gelände, den Muslimen als Haram al Sharif und den Juden als Tempelberg bekannt, schließt die Al-Aqsa Moschee und den Felsendom ein. Es ist  eine der heiligsten Stätten für Muslime in aller Welt, als auch ein Prüfstein für die palästinensische Identität.

Yehuda Glick mit Netanjahu. (via Facebook)

„Bahnbrechende Entscheidung

Israelis, die versuchen  die Al-Aqsa zu übernehmen, sahen den 14. Juli-Angriff und die folgende Gewalt als eine Möglichkeit, diese Agenda zu übernehmen. Unmittelbar nach dem Vorfall veröffentlichte die offizielle Körperschaft der Tempel-Bewegung eine Erklärung, die dazu aufrief, die Palästinenser  vom Gelände zu vertreiben: „Wir müssen den Tempelberg vom mörderischen Islam befreien und ihn dem Volk von Israel zurückgeben“.

„In der Erwartung, den Tempel noch in diesem Jahr zu bauen, hoffen wir, dass ihr bald das Gesicht unseres gerechten Messias sehen werdet“, schrieb Baruch Marzel, einer der extremsten  Führer unter Israels   Westbank-Siedlern, in einem offenen Brief an Jerusalems Mufti, den höchsten muslimischen Vertreter in der Stadt.

Bezalel Smotrich, ein Abgeordneter der Jüdisches-Heim-Partei, will nicht so lange warten. „Ich würde eine Synagoge auf dem Tempelberg heute, heute morgen aufstellen“, sagte er am Montag.

Geschützt von israelischen Militärs, machen diese Siedler und Extremisten täglich ihre Runden auf dem Gelände, in der Hoffnung, gewaltsame Reaktionen der palästinensischen Anbeter zu provozieren, indem sie nationalistische Sprüche schreien und singen.

Das gibt den Besatzungskräften den notwendigen Vorwand, um scharfe Maßnahmen zu treffen, mit dem eventuellen Ziel, die Nicht-Juden zu säubern und die muslimischen heiligen Stätten mit einem jüdischen Tempel zu ersetzen, was einen Kulturkampf mit dem Islam auslösen würde.

 Yehuda Glick,  langjähriger Führer der Tempelbewegung, jetzt ein Likud Abgeordneter, begrüßte letzte Woche Israels Verbot für Muslime, das Al-Aqsa-Gelände in den Tagen nach dem Schusswechsel zu betreten.

„Dies ist eine enorme  bahnbrechende Entscheidung“, sagte er. „Alles ist Teil des Erlösungsprozesses, aber  die Dinge, die auf dem Tempelberg geschehen sind  so besonders“.

„Radikale Muslime, die mit Blut die Heiligkeit des Tempelberges, des heiligsten Ortes des jüdischen Volkes besudeln, haben kein Recht, dort zu sein“, sagten Glick und Shuli Moalem-Refaeli, von der Jüdisches-Heim-Partei.

Letzte Woche hielt Glick eine Notsitzung der Tempelbewegung im Knesset-Gebäude, Israels Parlament. Unter den Anwesenden war auch  der Genozid-Anwalt Rabbi Yisrael Ariel und Bentzi Gopstein, der Führer der Anti- Rassenmischungs-Jugendbewegung Lehava.

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Emad Hajjaj

Genozidale Ideologie

Yisrael Ariel, der Oberrabbiner der Tempelbewegung artikulierte ein apokalyptisches Endzeitszenario  im Jahr 2015.

„ Gott ist der eine, der uns befahl, eine Stadt nach der anderen zu erobern und die sieben  Gesetze (der Söhne Noahs)  in aller Welt aufzuzwingen“,  sagte Ariel.

Ariel fügte noch hinzu, wenn Muslime und Christen „ Die Flagge ( der Ergebung) hissen und sagen‘ von jetzt an  gibt es keine Christenheit und keinen Islam und die Moscheen und christlichen Kirchtürme fallen , dann wird es ihnen erlaubt sein zu leben. „Wenn nicht“, warnte er, „wird man alle ihre Männer mit dem Schwert umbringen. Man lässt nur die Frauen am Leben“.

„Wir werden den Irak und die Türkei  und den Iran erobern“,  verkündigte Ariel.

Der Leiter des Tempel-Instituts Yisrael Ariel, der zur Zerstörung der Kirchen und Moscheen und zu einem Massenmord an jenen aufrief, die sich weigern, seine extreme Version des Judentums anzunehmen, hier vor der Esplanade der Moscheen (Tempelberg) im Juni. (via Facebook)

Ariel ist der Gründer und Leiter  des Tempel-Instituts, das detaillierte Baupläne und eine Computeranimation  veröffentlicht hat, wie der Tempel, der über den Ruinen der Al-Aqsa gebaut werden soll,  aussehen soll. (s. Video unten)

Das Tempel-Institut hat Finanzierungshilfen vom  israelischen  Bildungsministerium erhalten, um einen Lehrplan zu entwickeln, damit  schon in den Kindern des Kindergartens der „Wunsch  nach dem Tempel“ geweckt wird.  2013 hat Israels Bürgermeiste von Jerusalem, Nir Barakat   Ariel einen Preis  für die Arbeit seiner Organisation verliehen.

Diese genozidale Ideologie wurzelt im religiösen Zionismus, dessen politischer Flügel, die Jüdisches-Heim-Partei ist.

2012 rief Zevelun Orlev, einer der Abgeordneten der Partei in der Knesset, zum Bau eines Tempels auf  dem Gelände auf. Die Entfernung des Felsendomes und der Al-Aqsa-Moschee, sagte er,  würde höchstwahrscheinlich bedeuten, dass „die Milliarden-starke muslimische Welt sicher einen Weltkrieg starten würde“.

Dieser messianische Extremismus hat sich auch in die Likud-Partei des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu vollzogen.

2014  erklärte Likuds Moshe Feiglin, der damalige stellvertretende Sprecher der Knesset,  die fanatische  Weltansicht: „Wir sind an der Hauptfront des Kampfes der freien Welt gegen die üblen Mächte des extremsten Islam“,  behauptete Feiglin. „Hinter der Gewalt steckt eine  geistige Schlacht und der Kern dieser Schlacht ist jener Ort – der Tempelberg.“

 „Religiöse Freiheit“ als Vorwand

Viele andere israelische Politiker folgen der Spur der Tempel-Bewegung.

Eine Webseite der Likud-Partei hat eine Petition gestartet, um „die israelische Flagge auf dem Tempelberg zu hissen“

„Der Tempelberg ist nicht in unserer Hand“,  erklärt  die Petition. „Wir müssen diese Absurdität verändern.“

 Der Transportminister Yisrael Katz hat geschworen, Israel wird die Herrschaft  über Al-Aqsa nicht aufgeben.

„Wir müssen den Tempelberg eine lange Periode  für Muslime  schließen“, sagte der Jüdisches-Heim-Abgeordnete Moti Yogev.

Aufstachelung von israelischen Offiziellen ist in den letzten Jahren üblich  geworden. Dutzende von Knesset-Mitgliedern haben der Tempelbewegung verbale, und sogar materielle Unterstützung gegeben.

Während ihre Erklärungen gelegentlich eine Schlagzeile hervorlocken, werden sie selten berücksichtigt in de den Analysen explosiven  Situation  um das Al-Aqsa-Gelände.

Diese Aufstachelung wird oft in Aufrufen formuliert, Israel möge einseitig  den Status quo verändern und jüdisches Gebet  in der Al-Aqsa erlauben und zitiert  einen Mangel an religiöser Freiheit an der besetzten heiligen Stätte.

Aber Israels offizielle Chef-Rabbiner haben lange offiziell das  Gebet von Juden  aus theologischen Gründen auf dem Gelände verboten  - aus Sorge, dass Juden aus Versehen Orte entheiligen, die rituell rein bleiben müssen.

Um diese Tradition zu halten, klagen Führer in Israels orthodox-jüdischer  Gemeinde diejenigen an, die darauf bestehen, auf das Al-Aqsa-Gelände  zu gehen mit dem Ergebnis, dass dort Blut vergossen wird. Das Verbot, den Tempelberg zu besuchen wird streng  von führenden  Orthodoxen Rabbinern eingehalten.

„Jene, die den Tempelberg besuchen, machen aus dem israelisch-arabischen Konflikt einen religiösen Konflikt“, warnten die Edah HaChareidis, eine größere anti-zionistische orthodoxe  jüdische Organisation in Jerusalem.

„Die wahre Geschichte

Jedoch, wie Feiglin auf einer Knesset-Sitzung im Jahr 2013 enthüllte, ist die Forderung, dass Juden erlaubt wird, auf dem Gelände zu beten, ein Vorwand für eine israelische Beschlagnahme des Geländes zu sein.

"Lasst uns ehrlich sein. Der Kampf hier ist nicht über das Gebet ", gab Feiglin zu. "Araber haben nichts dagegen, dass die Juden zu Gott beten. Warum sollten sie sich darum sorgen? Wir alle glauben an Gott. Der Kampf geht um Souveränität. Das ist die wahre Geschichte hier. Die Geschichte ist nur um eine Sache: Souveränität. "

Um die Arbeit von Journalisten zu erleichtern, die die Ereignisse am Al-Aqsa-Gelände behandeln, habe ich unter diesem Artikel eine Liste aktueller und ehemaliger Knesset-Mitglieder und Minister zusammengestellt, die die apokalyptischen Ziele der Tempelbewegung in unterschiedlichem Maße unterstützt haben.

Einige der israelischen Politiker identifizieren sich mit der Bewegung selbst, während andere es als politisch sinnvoll verstehen, öffentliche Äußerungen zur Unterstützung der israelischen Souveränität über  Al-Aqsa zu machen.

Likud-Abgeordneter Avi Dichter zum Beispiel ist ein ehemaliger Chef von Israels Shin Bet Geheimpolizei. Dichter erschien im Dokumentarfilm The Gatekeepers, der ihn und fünf weitere ehemalige Shin Bet Chefs als harte, aber pragmatische Sicherheitstypen vermarkten, die zu "Tauben" geworden sind.

Der israelische Abgeordnete und ehemalige Shin Bet-Chef Avi Dichter veröffentlichte dieses Foto von sich selbst am Al-Aqsa-Gelände mit einem Aufruf, es dem jüdischen Gebet zu öffnen. (Über Facebook)

Aber letzte Woche hat Dichter auf Facebook ein Foto von sich selbst vor dem Felsendom mit dem Text veröffentlicht: "Öffnet den Tempelberg für Juden."


Provokation und Blutvergießen

Angesichts des hohen Erregungsniveau in Bezug auf die empfindlichste Stelle im Land – zusätzlich zum  Klima der Verzweiflung, das durch Israels tödliche Belagerung von Gaza, Erweiterung der Kolonien in der besetzten Westbank einschließlich Jerusalem und Erosion der Rechte der palästinensischen Bürger von Israel geschaffen wurde, sollten Angriffe wie der am 14. Juli informierte Beobachter nicht überraschen.

Wie Dichter im Jahr 2013 sagte, als er Minister für öffentliche Sicherheit  war, bevor er die Agenda der Tempelbewegung - das jüdische Gebet bei al-Aqsa - annahm, "wird als Provokation dienen, was zu Unordnung führen wird, mit einer nahezu gewissen Wahrscheinlichkeit eines nachfolgenden Blutvergießens."

Das kann genau das sein, was viele Israelis hoffen. Nach einem Messerangriff durch einen  Palästinenser am Freitag, der drei Israelis in der illegalen Siedlung von Halamisch tötete, drohte Tzachi Hanegbi, ein leitender Likud-Minister und ein enger Verbündeter von Netanyahu, Palästinenser mit einer „dritten Nakba“ - ein Hinweis auf Israels Massenvertreibung und ethnische Säuberung der Palästinenser in den Jahren 1948 und 1967.

Als er Minister für öffentlichen Sicherheit war, versprach  Hanegbi 2003, dass Juden "bald, sehr bald" in der Lage sein würden, auf dem Al-Aqsa-Gelände zu beten.

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Emad Hajjaj

 

Israelische Führer und Politiker,
die die Tempelbewegung unterstützen

Eli Ben-Dahan

Der stellvertretende Verteidigungsminister Eli Ben-Dahan von Jûdisches Heim hat persönlich  12.000 $ an das Tempel-Institut gespendet, das die Bemühungen um die Ersetzung der muslimischen heiligen Stätten mit einem jüdischen Tempel führt.

"Wir müssen die Regierung und die Knesset auffordern, jüdisches Gebet zuzulassen, das jüdische Gebet etwas normales zu machen und zu erlauben", sagte Ben-Dahan im November einer Konferenz in der Knesset.

Ben-Dahan hat die Palästinenser zuvor als "Tiere" bezeichnet, die "nicht menschlich" sind.

Tzipi Hotovely

In einer kürzlichen Rede an die Anhänger der Tempelbewegung forderte die stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely von der Likud Juden auf, in das Al-Aqsa-Gelände zu gehen.

Im Jahr 2015 machte Hotovely Schlagzeilen, als sie sagte, ihr Traum sei, eine israelische Flagge über dem Tempelberg zu sehen und bestand darauf, dass Juden dort beten können.

Zeev Elkin

Minister für Jerusalem-Angelegenheiten Zeev Elkin von der Likud hat gesagt, dass eine vollständige Übernahme des Geländes Israels nationales Ziel sein sollte.

"Es ist wichtig, [den Tempelberg] aus dem Blick der wildäugigen Religiösen zu entfernen ", sagte Elkin. "Wir müssen den breiten Schichten des Volkes erklären, dass ohne diese Stelle unsere nationale Freiheit unvollständig ist."

Oren Hazan

Likud-Abgeordneter Oren Hazan sagte der "Studenten für den Tempelberg" -Gruppe, dass er den Tempel bauen würde, wenn er Ministerpräsident wurde.

Als er von diesem Reporter gefragt wurde, wie er die Zerstörungen durchführen würde, antwortete er: „Es wäre nicht verantwortlich, zu diesem Zeitpunkt zu sagen, wie wir es tun würden, aber ich will es klar und laut sagen: wenn ich die Gelegenheit habe, es zu tun, werde ich es tun. "

Yuli Edelstein

Knesset-Sprecher Yuli Edelstein von der Likud sagte im Jahr 2012: "Meine Aufgabe ist es, mit dem täglichen Prozess umzugehen, das Volk von Israel zu verbinden und aufzubauen, was zum Tempel führt."

Miri Regev

Kulturministerin Miri Regev von der Likud schlug einen Gesetzentwurf vor, um etwas Ähnliches in Jerusalems al-Aqsa-Gelände einzuführen,  zu was Israel in Al Khalil/Hebron gemacht hat.

Nach dem Massaker durch  einen US-amerikanischen jüdischen Siedler von 29 palästinensischen Verehrern in Hebrons Ibrahimi-Moschee - eine weitere für Muslime und Juden heilige Stätte- haben die israelischen Streitkräfte die Moschee aufgeteilt und die Altstadt in eine Geisterstadt verwandelt.

Regev forderte nach dem 14. Juli erneut eine neue Regelung.

Ayelet Shaked

Justizministerin Ayelet Shaked vom Jüdischen Heim, die kurz vor der Offensive von  2014 auf Gaza zu einen Völkermord aufrief, um palästinensische Mütter zu töten, forderte auch die einseitige Veränderung des Status quo, um den Juden zu erlauben, auf dem Al-Aqsa-Gelände zu beten.

Uri Ariel

Landwirtschaftsminister Uri Ariel vom Jüdischen Heim ist eine führende Persönlichkeit in der Tempelbewegung und hat wiederholt den Bau eines jüdischen Tempels verlangt.

„Wir haben viele kleine, kleine Tempel gebaut“, sagte Ariel, „aber wir müssen einen echten Tempel auf dem Tempelberg bauen“.

Gilad Erdan

Auch der Sicherheitsminister Gilad Erdan von der Likud hat diese Bemühungen unterstützt. „Meiner Meinung nach ist unser Recht auf den Tempelberg unerschütterlich“, sagte Erdan bei der Konferenz der „Sucher von Zion“ in der Knesset im November.

Erdan ist auch für die Bemühungen Israels verantwortlich, die palästinensisch geführte Bewegung für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen  zu bekämpfen.

Danny Danon

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister Danny Danon von der Likud, hat dazu aufgerufen, jüdisches Gebet bei Al-Aqsa zuzulassen.

Yitzhak Aharonowitsch

Ein ehemaliger Minister für öffentliche Sicherheit, Yitzhak Aharonovitch von der Jisra'el Beitenu –Partei (Unser Zuhause Israel), kam auch 2014 zur Unterstützung. "Es ist wichtig, den Juden den [Tempelberg] zu öffnen, Zehntausende von Verehrern kommen hierher", sagte er.

Yehiel Hilik Bar

Der stellvertretende Knesset-Sprecher und ehemalige Generalsekretär der angeblich linken Arbeitspartei Yehiel Hilik Bar förderte zunächst einen Gesetzentwurf zusammen mit Miri Regev, der den Status quo bei Al-Aqsa verändern sollte, aber er zog seine Unterstützung zurück, nachdem er Kritik bekommen hatte. Bar sagte, er und seine Partei seien „Teil des Mitte-links-Zionismus, der unsere heiligen Stätten als Grundlage unserer Existenz und Wesen unserer Geschichte sieht."

David Tzur, ein ehemaliger Gesetzgeber für die angeblich "friedliebende" Hatnua-Partei, geführt von Tzipi Livni , hat auch jüdisches Gebet an auf dem Al-Aqsa-Gelände gefordert.

Michael Ben-Ari

Unter denjenigen, die israelische Einbrüche in das Gelände geführt haben, ist der ehemalige Gesetzgeber Michael Ben-Ari, ein führender Aufwiegler gegen Afrikaner und Palästinenser, der einmal eine Kopie des Neuen Testaments in einem Video zerstörte.

Den Tempel „so bald wie möglich“ bauen

 Andere Gesetzgeber, die verlangt haben, dass Juden in der Lage sein sollten, auf dem Al-Aqsa-Gelände zu beten, sind das ehemalige Knesset-Mitglied Zvulun Kalfa vom Jüdischen Heim und Likuds Ofir Akunis, der als Wissenschaftsminister dient.

Smotrich, Shuli Muallem-Refaeli und Nissan Slomiansky vom Jüdischen Heim und Miki Zohar, Avraham Neguise und Hazan von der Likud unterzeichneten einen Gesetzentwurf, der das jüdische Gebet bei Al-Aqsa unterstützt.

Yinon Magal vom Jüdischen Heim sagte der Knesset, dass Juden müssen in der Lage sein, auf dem A-Aqsa-Gelände zu beten, und dass ein Tempel so bald wie möglich gebaut werden muss.

Tourismusminister  Yariv Levin von der Likud sagte: „Es scheint mir, dass, wenn Juden währen so vieler Jahre im Exil saßen und für eine Rückkehr nach Zion beteten, sie nicht Tel Aviv, sondern Jerusalem meinten. Sie träumten nicht davon, in das Knesset-Gebäude und das Büro des Premierministers zurückzukehren, sondern irgendwohin anders - zum Tempelberg“. Die Ministerin für soziale Gleichheit Gila Gamliel von der Likud hat gesagt:" „Der Tempel ist der Ausweis des Volkes Israel“.

Der Abgeordnete Arieh Eldad ist zu Al-Aqsa gegangen, um die israelische Kontrolle zu demonstrieren.

Viele anderen Gesetzgeber, darunter Amir Ohana und Anat Berko von der Likud, haben in Konferenzen zur Unterstützung der Tempel-Bewegung teilgenommen.

 





Courtesy of Tlaxcala
Source: https://electronicintifada.net/content/these-are-israeli-leaders-who-want-destroy-al-aqsa/21166
Publication date of original article: 24/07/2017
URL of this page : http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=21209

 

Tags: Judaisierung von Al-QudsJerusalem/Al-QudsReligiöse ZionistenZugang zum Haram Asch-ScharifZionistische BesatzungPalästina/Israel
 

 
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